20 Jahre Tagesmütterprojekt

- ein wesentlicher Bestandteil im Betreuungsangebot der Gemeinde Eching

 

Vor mehr als 20 Jahren wurde das richtungsweisende Tagesmütterprojekt aus der Taufe gehoben. Es ist heute so wichtig wie damals. Mehr als 500 Kinder fanden seither eine familiäre, kompetente und liebevolle Betreuung – und annähernd ebenso vielen Familien und Alleinerziehenden wurde mit dieser flexiblen und finanziell erschwinglichen Unterbringung ein wichtiger Beitrag zur Existenzsicherung und Wahrung des Arbeitsplatzes ermöglicht.

 

Der Anfang des Projekts
In den späten 80-er Jahren stieg die Nachfrage aus der Bevölkerung für eine familienergänzende Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Dies veranlasste die ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen), in allen Ortsteilen der Gemeinde eine informelle Umfrage bei jungen Familien durchzuführen, die eindringlich den zuvor geäußerten Bedarf nach einer flexiblen Betreuung für Kleinkinder untermauerte. Als Träger für dieses wirtschaftlich und sozial sinnvolle Projekt wurde die Nachbarschaftshilfe angefragt, mit der man schon viele positive Vorerfahrungen hatte. Intensive Vorarbeiten von einem dreiviertel Jahr waren notwendig, um pädagogische, finanzielle und behördliche Notwendigkeiten abzustimmen und alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Im Juli 1991 lag ein erstes Konzept vor, welches in vielen Punkten auch auf dem bereits in Germering auf den Weg gebrachten Tagesmütterprojekt aufbaute.

Die Pionierarbeit in Eching leisteten Lioba Moos, damals Vorstand der Nachbarschaftshilfe, und Angelika Rauschmayr in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Ende 1991 machten unter der Trägerschaft der Nachbarschaftshilfe sieben Tagesmütter, eine Springkraft und acht Kinder den Auftakt. Zum Zeitpunkt der Gründung hatte das Echinger Tagesmütterprojekt Modellcharakter und machte als „Pilotprojekt“ des Landkreises Freising bald Schule.

 

Die Entwicklung des Projekts 

Beruf(ung) Tagesmutter