Die Entwicklung des Projekts

Von Anfang an war das Tagesmütterprojekt geprägt von hohem persönlichem Engagement und einer Vernetzung und Kooperation mit lokalen und regionalen Einrichtungen (Nachbarschaftshilfe, Jugendamt, Erziehungs-beratungsstelle) sowie der Gemeinde.

 

Frau Lioba Moos und Frau Angelika Rauschmayr übernahmen die Organisation und die finanzielle Abwicklung. 2005 ging unsere "Finanzministerin", Angelika Rauschmayr, in den wohlverdienten Ruhestand und übergab ihre Aufgaben an Frau Edith Buntrock. Die vielseitigen Aufgaben der Beiden bestehen bis heute im Wesentlichen darin, Tagesmütter anzuwerben, Kinder zu vermitteln und Verträge zwischen Tagesmüttern und den Erziehungsberechtigten abzuschließen – eine große Hilfe und Erleichterung sowohl für die Eltern als auch für die Tagesmütter. Ferner sind sie für den Gebühreneinzug und alle damit zusammenhängenden organisatorischen Belange sowie die umfangreiche Buchhaltung zuständig. Mit Herz und Verstand, diplomatischem Geschick und viel Arbeitsaufwand sind sie „rund um die Uhr" ansprechbar und haben ein offenes Ohr für die Belange der Eltern und Betreuungskräfte. Sie bringen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern, Eltern, Tagesmüttern und amtlichen Stellen „unter einen Hut". Dabei immer im Einsatz für Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der finanziellen Ausstattung und Anerkennung des Projektauftrages in der Öffentlichkeit.

 

In Folge des am 1. August 2005 verabschiedeten Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) kamen nun eine Menge gesetzlicher Veränderungen und zusätzlicher Verpflichtungen für die Projektbetreuung hinzu. Zudem fordert die Verbandsarbeit sowie die Teilnahme an Tagungen ebenso wie die Anwerbung neuer Tagesmütter durch Öffentlichkeitsarbeit (mit Flyern und ähnlichem) viel Zeit. Durch Schulungen sowie Anrechnung der bisherigen Fortbildungen erfüllen alle Echinger Tagesmütter die vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen, wozu jährliche Fort- und Weiterbildung zählen und verfügen somit über das staatlich vorgeschriebene Ausbildungsniveau.

 

2008 ergriffen zwei Tagesmütter die Initiative und wagten sich mit der Eröffnung einer Großtagespflege in der Heidestraße, mutig auf neues Terrain. Mit der Tagesmütterprojektleitung im Hintergrund gelang es, alle rechtlichen und behördlichen Fragen der Aufbauphase zu klären. In diesen Räumlichkeiten befindet sich auch das erste eigene Büro des Projektes. „Das Spatzennest" in der alten Post wurde als weitere Großtagespflegestelle 2010 unter Regie des Tagesmütterprojekts ins Leben gerufen. „Echinger Eltern können darauf vertrauen, dass ihre Kinder von geschulten Pflegemüttern pädagogisch gefördert und betreut werden und auch eine Krankheitsver-

tretung für die Tagesmütter gewährleistet ist" so Lioba Moos, die immer noch für die Verwaltung des Tagesmütterprojektes verantwortlich ist.

 

Der Anfang des Projekts

Beruf(ung) Tagesmutter